Examensarbeit, 2000
34 Seiten, Note: 1,7
A. EINLEITUNG
B. WOCHENPLANUNTERRICHT IN DER PRIMARSTUFE
I. Was ist ein Wochenplan?
II. Ziele des Wochenplanunterrichtes
C. ENTWICKLUNG EINES EIGENEN WOCHENPLAN-KONZEPTES ZUR FÖRDERUNG DER SELBSTÄNDIGKEIT DER KINDER DER KLASSE 1
I. Voraussetzungen der Kinder im Hinblick auf das Vorhaben und die Zielsetzung
II. Selbständigkeit als Zielsetzung des Wochenplan-Konzeptes
III. Aufbau des Wochenplanes
1. Formaler Aufbau des Wochenplanes
2. Inhaltlicher Aufbau des Wochenplanes
IV. Organisation des Wochenplanunterrichtes
1. Räumliche Voraussetzungen und Materialien
2. Zeit
3. Regeln im Wochenplanunterricht
V. Die Rolle der Lehrerin
D. DURCHFÜHRUNG DES ENTWICKELTEN WOCHENPLAN-KONZEPTES
I. Die schrittweise Einführung
1. Verlauf der Einführung
2. Reflexion
II. Die ersten Wochenpläne
1. Verlauf des Wochenplanunterrichtes
2. Reflexion
E. REFLEXION DES DURCHGEFÜHRTEN WOCHENPLAN-KONZEPTES – INWIEWEIT WURDE EINE FÖRDERUNG DER SELBSTÄNDIGKEIT ERREICHT?
I. Gezielte Beobachtungen
II. Aussagen der Kinder
III. Schlußbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, durch ein gezielt entwickeltes Wochenplan-Konzept die Selbständigkeit von Kindern in der ersten Klasse einer Grundschule zu fördern, und reflektiert die Wirksamkeit dieses Ansatzes im schulischen Alltag.
III. Aufbau des Wochenplanes
Der schriftliche Plan, welchen jedes Kind der Klasse 1 zu Beginn einer Woche erhält, hat im wesentlichen zwei Aufgaben: “Durch den Plan teilt die Lehrerin den Kindern mit, welche Arbeitsleistungen sie von ihnen in einem größeren Zeitraum erwartet. Gleichzeitig soll der Plan den Kindern helfen, diesen weitgehend selbständig in eigener Regie zu bearbeiten.”
Aus diesen beiden Funktionen ergeben sich sowohl der formale als auch der inhaltliche Aufbau des Wochenplanes.
1. Formaler Aufbau des Wochenplanes
Der Wochenplan beinhaltet zum einen verschiedene verbindliche Pflichtaufgaben, welche in der Anfangsphase ausschließlich die Lernbereiche Sachunterricht und Sprache umfassen und im Laufe der Woche von allen Kindern der Klasse 1 bearbeitet werden sollen. Zum anderen enthält er Zusatzaufgaben, welche als freiwillige Angebote für “Interessenten, Spezialisten, Schnell-Arbeiter” speziell gekennzeichnet sind. Ergänzt wird der Wochenplan schließlich durch freie Tätigkeiten, welche die Kinder selbst auswählen und in die entsprechenden Spalten ihres Planes verbindlich eintragen. Auf diese Weise dokumentieren sie, was sie bearbeitet haben und beteiligen sich an der inhaltlichen Unterrichtsgestaltung.
A. EINLEITUNG: Die Autorin legt dar, warum Selbständigkeit ein zentrales Bildungsziel ist und warum die Integration eines Wochenplan-Konzepts in Klasse 1 notwendig erscheint.
B. WOCHENPLANUNTERRICHT IN DER PRIMARSTUFE: Dieses Kapitel definiert den Begriff Wochenplan und erläutert die damit verbundenen pädagogischen Ziele und didaktischen Möglichkeiten.
C. ENTWICKLUNG EINES EIGENEN WOCHENPLAN-KONZEPTES ZUR FÖRDERUNG DER SELBSTÄNDIGKEIT DER KINDER DER KLASSE 1: Hier wird das spezifische Konzept entwickelt, wobei Voraussetzungen der Kinder, der Aufbau des Plans, organisatorische Rahmenbedingungen und die Rolle der Lehrkraft beschrieben werden.
D. DURCHFÜHRUNG DES ENTWICKELTEN WOCHENPLAN-KONZEPTES: Dieser Abschnitt dokumentiert den schrittweisen Einführungsprozess sowie den praktischen Verlauf der ersten Wochenpläne im Unterricht.
E. REFLEXION DES DURCHGEFÜHRTEN WOCHENPLAN-KONZEPTES – INWIEWEIT WURDE EINE FÖRDERUNG DER SELBSTÄNDIGKEIT ERREICHT?: Die Arbeit schließt mit einer Evaluation des Konzepts anhand von gezielten Schülerbeobachtungen und Aussagen der Kinder sowie einer abschließenden Reflexion.
Wochenplan, Selbständigkeit, Grundschule, Klasse 1, Offener Unterricht, Unterrichtsorganisation, Pflichtaufgaben, Freiarbeit, Schülerbeobachtung, Förderung, Eigenverantwortung, Lernprozess, Reflexion, Methodenkompetenz.
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines Wochenplan-Konzepts in einer ersten Grundschulklasse, um die Selbständigkeit der Kinder gezielt zu entwickeln und zu fördern.
Die zentralen Themen sind die pädagogische Strukturierung von offenem Unterricht, die Organisation von Lernumgebungen, die Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter und die systematische Beobachtung der Schülerentwicklung.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche konkreten Möglichkeiten das Wochenplan-Konzept bietet, um Grundschulkinder der ersten Klasse in ihrer Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Selbstorganisation zu unterstützen.
Es handelt sich um einen praxisorientierten Ansatz, der theoretische Grundlagen mit teilnehmenden Beobachtungen und einer begleitenden Schülerbefragung verbindet, um den Erfolg der Methode zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeption des Wochenplans, die organisatorische Vorbereitung des Klassenraums, die Dokumentation der schrittweisen Einführung im Unterricht und die Auswertung der Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Wochenplan, Selbständigkeit, Grundschule, Offener Unterricht und individuelle Lernförderung beschreiben.
Die Einführung erfolgte in fünf aufeinanderfolgenden Schritten, von einer einfachen Besprechung im Sitzkreis über die Einführung erster Symbole und Pflichtaufgaben bis hin zur eigenständigen Arbeit mit Wochenplänen inklusive Kontroll- und Fertigspalten.
Es zeigte sich, dass die Kinder zunehmend motivierter arbeiteten, die Selbstkontrolle mittels Lösungsblättern lernten und vermehrt in der Lage waren, bei Schwierigkeiten Mitschüler um Hilfe zu bitten, anstatt passiv auf die Lehrkraft zu warten.
Die Lehrperson fungiert nicht mehr primär als Instruktor, sondern als Berater und Helfer, der den Lernprozess beobachtet, individuell unterstützt und die Kinder zur Eigeninitiative ermutigt.
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