Examensarbeit, 2006
66 Seiten, Note: 1
Die Unterrichtseinheit „Strawinsky, Reich, Ewald. Rhythmus in der neuen Musik“ in Klasse 11 zielt darauf ab, den Schülern ein Verständnis für die rhythmischen Neuerungen in der Musik des 20./21. Jahrhunderts zu vermitteln. Dabei werden drei verschiedene Kompositionsstile exemplarisch anhand ausgewählter Werke von Igor Strawinsky, Steve Reich und Kaspar Ewald vorgestellt.
Die Unterrichtseinheit beginnt mit einer detaillierten Analyse der Voraussetzungen in der Klasse 11b, um den individuellen Lernstand und die Lernsituation bestmöglich zu erfassen. Anschließend wird die Themenfindung und die didaktische Analyse der Einheit „Rhythmus in der neuen Musik“ vorgestellt, wobei der Fokus auf die exemplarische Behandlung von drei Komponisten und deren unterschiedlichen Kompositionsstilen liegt. Die Lernziele der Einheit werden definiert und verschiedene methodische Ansätze zur Vermittlung des Themas werden erläutert.
Der praktische Teil der Unterrichtseinheit umfasst die konkrete Umsetzung der einzelnen Unterrichtstunden, die sich jeweils einem bestimmten Komponisten und seinem Werk widmen. So werden beispielsweise der „Opfertanz“ aus Strawinskys „Le Sacre du printemps“, Reichs „Clapping Music“ und Ewalds Komposition „Hand und Fuß“ analysiert und musikalisch umgesetzt.
Die einzelnen Unterrichtsstunden werden detailliert beschrieben, wobei der Fokus auf den didaktischen Ansatz, die verwendeten Methoden und die Lernergebnisse liegt. Es werden auch die Herausforderungen und Besonderheiten jeder einzelnen Stunde aufgezeigt, sowie die Reaktion der Schüler auf die jeweiligen Unterrichtsinhalte beleuchtet.
Die Unterrichtseinheit „Strawinsky, Reich, Ewald. Rhythmus in der neuen Musik“ befasst sich mit den zentralen Themen des 20./21. Jahrhunderts, insbesondere mit rhythmischen Innovationen in der Musik. Die zentralen Schlüsselbegriffe sind: Expressionismus, Minimal Music, „Neue Einfachheit“, rhythmische Analyse, praktische Umsetzung, Musizieren mit Händen und Füßen, ungerade Taktarten, Aleatorik, Musikverständnis und kritisches Denken.
Strawinsky revolutionierte die Musik durch unregelmäßige Akzente und wechselnde Taktarten, besonders bekannt im Werk „Le sacre du printemps“.
Reich nutzt repetitive Muster und Phasenverschiebung. Ein bekanntes Beispiel ist „Clapping Music“, bei dem der Rhythmus allein durch Klatschen erzeugt wird.
Es ist eine Komposition, die Rhythmus durch Body Percussion (Klatschen, Stampfen) erfahrbar macht und sich besonders für den Musikunterricht eignet.
Durch Mitmach-Stücke, Body Percussion und die Analyse moderner Kompositionsstile wie Aleatorik oder Expressionismus lernen Schüler Rhythmus jenseits klassischer Taktschemata kennen.
Aleatorik bezeichnet Kompositionen, bei denen der Verlauf oder das Ergebnis teilweise dem Zufall überlassen wird, was zu spannenden rhythmischen Strukturen führt.
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