Examensarbeit, 2005
118 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Die Rechenverfahren aus mathematischer Sichtweise
2.1 Addition
2.1 Subtraktion
2.2 Multiplikation
2.3 Division
2.4 Eigenschaften der Zahlbereiche bezüglich der Rechenoperationen
2.5 Zum Stellenwertsystem in Bezug zu den Rechenverfahren
3 Die Grundrechenarten aus didaktischer Sichtweise
3.1 Nichtschriftliche Rechenverfahren als Grundlage des schriftlichen Rechnens
3.1.1 Nichtschriftliches Addieren
3.1.2 Nichtschriftliches Subtrahieren
3.1.3 Nichtschriftliches Multiplizieren
3.1.4 Nichtschriftliches Dividieren
3.2 Schriftliches Rechnen
3.2.1 Schriftliches Addieren
3.2.2 Schriftliches Subtrahieren
3.2.3 Schriftliches Multiplizieren
3.2.4 Schriftliches Dividieren
4 Arbeitsmittel im Grundschulunterricht
4.1 Charakteristika von Arbeitsmaterialien
4.2 Methodische Möglichkeiten zur Erarbeitung der nichtschriftlichen Rechenoperationen mit Hilfe von Arbeitsmitteln
4.2.1 Erarbeitung der nichtschriftlichen Addition
4.2.2 Erarbeitung der nichtschriftlichen Subtraktion
4.2.3 Erarbeitung der nichtschriftlichen Multiplikation
4.2.4 Erarbeitung der nichtschriftlichen Division
4.3 Methodische Möglichkeiten zur Erarbeitung der schriftlichen Rechenoperationen mit Hilfe von Arbeitsmaterialien
4.3.1 Erarbeitung der schriftlichen Addition
4.3.2 Erarbeitung der schriftlichen Subtraktion
4.3.3 Erarbeitung der schriftliche Multiplikation
4.3.4 Erarbeitung der schriftlichen Division
4.4 Kriterien zur Auswahl eines geeigneten Arbeitsmaterials
4.5 Einsatzgebiete und Grenzen einiger Arbeitsmittel
5 Der Felderabakus und seine didaktischen Einsatzmöglichkeiten
5.1 Zum Abakus
5.2 Die Einführung des Felderabakus
5.3 Nichtschriftliches Rechnen am Abakus als Basis
5.3.1 Nichtschriftliches Addieren
5.3.2 Nichtschriftliches Subtrahieren
5.3.3 Nichtschriftliches Multiplizieren
5.3.4 Nichtschriftliches Dividieren
5.4 Die Erarbeitung der schriftlichen Rechenverfahren mit Hilfe des Felderabakus
5.4.1 Die Erarbeitung der schriftlichen Addition
5.4.2 Die Erarbeitung der schriftlichen Subtraktion
5.4.3 Die Erarbeitung der schriftlichen Multiplikation
5.4.4 Die Erarbeitung der schriftlichen Division
5.5 Geschaffene Zugänge mit Hilfe des Felderabakus
5.6 Vor- und Nachteile des Felderabakus
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht handlungsorientierte Wege zur Einführung schriftlicher Rechenverfahren im Mathematikunterricht der Grundschule. Ziel ist es, eine anschauliche Verknüpfung zwischen dem Einsatz didaktischer Materialien und dem Erlernen algorithmischer Rechenschritte herzustellen, um ein verständnisvolles statt rein mechanisches Lernen zu fördern.
3.1.1 Nichtschriftliches Addieren
Schulanfänger verbinden mit dem Addieren operative Handlungen. Diese beruhen oft auf bereits gesammelten Erfahrungen, wie das Hinzufügen, Hinzukommen, Zusammenlegen, Weitermachen, Vereinigen, Ergänzen, Angleichen, Verändern, Zuzählen, Vermehren, Wachsen, Gewinnen etc. . Die Vorteile können sich Lehrer zunutze machen und sie zu Beginn des Lernprozesses mit einbeziehen. Dabei treten zwei Lösungsmethoden als Grundstrategien in den Vordergrund: Zählstrategien und heuristische Strategien.
(vgl. Radatz; Schipper 1983, S. 63)
Zählstrategien:
Sie dienen zum verständlichen Hinführen zur nichtschriftlichen Addition und sollen den Schülern den Weg zum Erlernen und den Umgang mit der Addition erleichtern. Dabei lassen sich verschiedene Wege unterscheiden, welche auf den Prinzipien des Zählens basieren.
1) Das vollständige Auszählen:
Es wird als einfachste Strategie angesehen und viel bei der Benutzung von unstrukturierten Arbeitsmaterialien verwendet, zum Beispiel beim Einsatz von Wendeplättchen.
1 Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet die Bedeutung der Grundrechenarten und die Notwendigkeit einer behutsamen Einführung, um Verständnis zu fördern.
2 Die Rechenverfahren aus mathematischer Sichtweise: Dieses Kapitel erläutert die mathematischen Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten der Grundrechenarten sowie das dezimale Stellenwertsystem.
3 Die Grundrechenarten aus didaktischer Sichtweise: Hier werden didaktische Ansätze zur nichtschriftlichen und schriftlichen Bewältigung der Grundrechenarten analysiert.
4 Arbeitsmittel im Grundschulunterricht: Dieser Teil befasst sich mit der Klassifizierung, Auswahl und dem methodischen Einsatz didaktischer Materialien im Unterricht.
5 Der Felderabakus und seine didaktischen Einsatzmöglichkeiten: Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifische Anwendung des Felderabakus als Werkzeug für den Erwerb von Rechenkompetenzen.
6 Schlussbetrachtung: Der Autor resümiert die Erkenntnisse seiner Studie und reflektiert den Gewinn der Arbeit für seine pädagogische Praxis.
Mathematikunterricht, Grundschule, Grundrechenarten, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, schriftliche Rechenverfahren, Didaktik, Arbeitsmittel, Felderabakus, Stellenwertsystem, Bündelung, Handlungsorientierung, Lernstrategien.
Die Arbeit behandelt die methodische Einführung schriftlicher Rechenverfahren in der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung handlungsorientierter Zugänge.
Die zentralen Felder sind die mathematische Arithmetik, die Didaktik des frühen Rechnens sowie der gezielte Einsatz von Arbeitsmitteln.
Ziel ist es, eine logische Brücke zwischen dem operativen Umgang mit didaktischem Material und der Beherrschung schriftlicher Rechenverfahren zu schlagen.
Es handelt sich um eine fachdidaktische Untersuchung, die Literaturanalysen mit der methodischen Darstellung von Lernwegen und Materialeinsatz verknüpft.
Der Hauptteil widmet sich der methodischen Erarbeitung der vier Grundrechenarten, unterteilt in nichtschriftliche und schriftliche Verfahren, sowie dem speziellen Einsatz des Felderabakus.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Handlungsorientierung, Stellenwertsystem, didaktische Arbeitsmittel und die methodische Stufenfolge des Rechnenerlernens.
Der Autor wählt den Felderabakus als Fokus, da er die visuelle Bündelung von Zahlen optimal abbildet und somit das Stellenwertverständnis effektiv unterstützt.
Die Borgetechnik zeichnet sich dadurch aus, dass zur Durchführung einer Subtraktion eine Einheit aus einer höheren Stelle entbündelt wird, wenn der Minuend kleiner als der Subtrahend ist.
Alltagsbezüge, wie das Rechnen mit Geld, helfen Kindern, mathematische Probleme greifbar zu machen und die Notwendigkeit der Rechenoperationen zu verstehen.
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