Examensarbeit, 2006
142 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Der Soroban – Ein Exkurs
2.1 Historische Entstehung
2.1.1 Ziffer, Zahl und Abakus
2.1.2 Die Entstehung des Soroban
2.2 Rechnen mit dem Soroban
2.2.1 Vielfalt der Soroban-Variationen
2.2.2 Zahldarstellung natürlicher Zahlen und Dezimalbrüche
2.2.3 Rechenverfahren
Addition
Subtraktion
Multiplikation
Division
2.2.4 Fingertechnik
3. Didaktische Anforderungen an Arbeitsmittel
3.1 Sinn und Zweck von Arbeitsmittel
3.2 Didaktische Beurteilungskriterien
4. Der Soroban als Arbeitsmittel in der Grundschule
4.1 Der Soroban für Grundschulkinder
4.1.1 Aufbau und Aussehen des Sorobans
4.1.2 Theoretische Kriterien und Erwartungen an den Soroban
5. Lehren und Lernen mit dem Soroban – Eine empirische Erkundung
5.1 Beweggründe für eine Erkundung am Soroban
5.2 Vorbreitungen und die Auswahl der Schulkinder
5.3 Transkripte und Erläuterungen zu den empirischen Untersuchungsergebnisse
Montag, 15. Mai 2006
Mittwoch, 17. Mai 2006
Montag, 22. Mai 2006
Mittwoch, 24. Mai 2006
Montag, 29. Mai 2006
Mittwoch, 31. Mai 2006
Mittwoch, 7. Juni 2006
Montag, 12. Juni 2006
Mittwoch, 14. Juni 2006
Montag, 19. Juni 2006
6. Reflektion und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz des japanischen Abakus (Soroban) als mathematisches Arbeitsmittel in der deutschen Grundschule. Ziel ist es, durch eine empirische Erkundung mit drei Schulkindern zu prüfen, ob der Soroban als sinnvolle Unterstützung für das mathematische Verständnis und das Erlernen von Rechenstrategien geeignet ist, wobei insbesondere die didaktischen Anforderungen und die praktische Anwendung im Vordergrund stehen.
Die Addition
Beispiel: 2 584 125 + 682 753
1. Schritt
Darstellung des 1. Summanden 2 584 125
2. Schritt
Man beginnt nun den 2. Summanden zu addieren, indem man mit der Einerstelle der Zahl beginnt.
2 584 125 + 682 753
+ 3
Drei Einerkugeln sind einzeln abzählbar und werden in Richtung der Querstrebe geschoben.
Der Stellenwert 100 zeigt 5 + 3 = 8
Schritt 3
2 584 125 + 682 753
+ 5
Da der Soroban eine Fünferbündelung mit der Kugel im oberen Bereich aufweist, wird diese zur Querstrebe verschoben. Im unteren Bereich verändert sich nichts.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung des Abakus und führt den japanischen Soroban als ein für den deutschen Grundschulunterricht bisher unbekanntes, aber didaktisch wertvolles Arbeitsmittel ein.
2. Der Soroban – Ein Exkurs: Dieses Kapitel behandelt die historische Entstehung des Abakus, die verschiedenen weltweiten Varianten sowie die spezifischen Rechenverfahren und Fingertechniken des Soroban.
3. Didaktische Anforderungen an Arbeitsmittel: Hier werden die allgemeinen Kriterien für den Einsatz von Arbeitsmitteln im Mathematikunterricht erörtert und deren Sinn und Zweck für das Verständnis mathematischer Operationen hinterfragt.
4. Der Soroban als Arbeitsmittel in der Grundschule: In diesem Kapitel wird die Eigenentwicklung eines kindgerechten Sorobans erläutert, inklusive der Anforderungen an Aufbau und Gestaltung für den Einsatz in verschiedenen Schuljahren.
5. Lehren und Lernen mit dem Soroban – Eine empirische Erkundung: Dieser Teil beschreibt die praktische Durchführung der empirischen Studie mit drei Schulkindern, inklusive der methodischen Vorbereitung und der detaillierten Transkripte der Übungsstunden.
6. Reflektion und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet den Soroban als alternative, bereichernde Unterstützung für den Mathematikunterricht, auch wenn er als ergebnisorientiertes Hilfsmittel eigene Herausforderungen bei der Fehleranalyse mit sich bringt.
Soroban, Japanischer Abakus, Mathematikunterricht, Grundschule, Arbeitsmittel, Arithmetik, empirische Untersuchung, Kopfrechnen, Zahldarstellung, Stellenwertsystem, Didaktik, Lernprozesse, Grundrechenarten, Addition, Subtraktion
Es geht um die Untersuchung des japanischen Abakus, genannt Soroban, als mathematisches Arbeitsmittel für Grundschulkinder.
Die Themen umfassen die Geschichte des Abakus, die didaktische Einordnung von Arbeitsmitteln, die Konstruktion eines eigenen Sorobans und die praktische Erprobung mit Kindern.
Das Ziel ist es, die Eignung des Sorobans als sinnvolle Rechenhilfe für Kinder zu prüfen und zu zeigen, wie dieser im Mathematikunterricht zur Förderung des Stellenwertverständnisses eingesetzt werden kann.
Die Autorin verwendet eine qualitative, empirische Untersuchung in Form von beobachteten Einzelstunden mit drei Schulkindern über einen Zeitraum von zehn Wochen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Rechenverfahren auf dem Soroban (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) und eine empirische Studie mit konkreten Transkripten und Analysen der Schülerleistungen.
Zentrale Begriffe sind Soroban, Arbeitsmittel, Grundschule, Arithmetik, Kopfrechnen und Stellenwertverständnis.
Der Soroban wurde von der Autorin als variables Stecksystem konzipiert, das sich an unterschiedliche Zahlenräume der Grundschuljahre anpassen lässt und farblich nach Stellenwerten differenziert ist.
Die Kinder zeigten sich motiviert und ehrgeizig, konnten die Rechenverfahren schnell erfassen und zeigten kreative Wege, um bei komplexen Aufgaben (wie dem Borgen) zum Ergebnis zu gelangen.
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