Examensarbeit, 2007
68 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Handlungsorientiertes Lernen
2.1.1 Begriffsklärung
2.1.2 Begründungsebene handlungsorientierten Lernens
2.1.3 Handlungsorientiertes Lernen im Sachunterricht
2.1.4 Merkmale handlungsorientierten Lernens
2.1.5 Arbeitsformen handlungsorientierten Lernens
2.1.6 Planungsabfolge handlungsorientierten Lernens
2.2 Bauen
2.3 Handlungsorientiertes Lernen am Beispiel Bauen
3 Darstellung der Unterrichtseinheit
3.1 Lernausgangslage der Lerngruppe
3.2 Ziele der Unterrichtseinheit
3.3 Überlegungen zur Sache
3.4 Überlegungen zur Didaktik
3.4.1 Didaktische Begründung zur Auswahl des Unterrichtsinhaltes
3.4.2 Didaktische Begründung zur Auswahl der Bauwerke und des Baumaterials
3.5 Überlegungen zur Methode
3.5.1 Methodische Begründung zum Aufbau und Ablauf der handlungsorientierten Unterrichtseinheit
3.5.2 Methodische Begründung zur Auswahl der Bauwerke und des Baumaterials
3.6 Darstellung der Stunden innerhalb der Unterrichtseinheit
4 Durchführung der Unterrichtseinheit
4.1 Begründung der Auswahl der zwei ausführlich dargestellten Unterrichtsstunden
4.2 Darstellung der 5. Stunde der Unterrichtseinheit
4.2.1 Ziele der Stunde
4.2.2 Bedingungsanalyse
4.2.3 Sachanalyse
4.2.4 Didaktische Vorüberlegungen
4.2.5 Methodische Vorüberlegungen
4.2.6 Verlaufsplanung
4.2.7 Reflexion
4.3 Darstellung der 8. Stunde der Unterrichtseinheit
4.3.1 Ziele der Stunde
4.3.2 Bedingungsanalyse
4.3.3 Sachanalyse
4.3.4 Didaktische Vorüberlegungen
4.3.5 Methodische Vorüberlegungen
4.3.6 Verlaufsplanung
4.3.7 Reflexion
5 Reflexion über die gesamte Unterrichtseinheit
5.1 Reflexion über die Auswahl der Bauwerke und des Baumaterials
5.2 Reflexion über Lern- und Arbeitsverhalten der Lerngruppe
5.3 Reflexion über die Fragestellung der Hausarbeit
5.4 Reflexion über meinen Lernzuwachs
Diese schriftliche Hausarbeit zum Thema „Handlungsorientiertes Lernen im Sachunterricht am Beispiel ‚Bauen‘“ untersucht, wie Kinder einer zweiten Klasse durch aktives, handelndes Konstruieren grundlegende statisch-konstruktive Sachverhalte begreifen und diese auf komplexe Problemstellungen übertragen können. Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch eine in eine Rahmengeschichte eingebettete Unterrichtseinheit handlungsorientierte Lernformen zugänglich zu machen, ihre Selbstständigkeit zu fördern und die Wirksamkeit dieses Lernansatzes bei technischen Fragestellungen zu evaluieren.
2.1.1 Begriffsklärung
Um handlungsorientiertes Lernen zu forcieren, bedarf es handlungsorientierten Unterrichts viel mehr handlungsorientierten Lehrens als Voraussetzung.
Handlungsorientiertes Lernen ist keine aktuelle, pädagogische Modeerscheinung, sondern hat eine Geschichte, die schon im 18. Jahrhundert ihre Befürworter hatte, wie zum Beispiel Johann Heinrich Gottlieb Heusinger, der das Prinzip der Tätigkeit überall in der Erziehung einzuführen versuchte. Auch Pestalozzis Forderung nach Lernen und Entfalten von Kräften mit „Kopf, Herz und Hand“ bestätigen die frühen Wurzeln.
Handlungsorientiertes Lernen beinhaltet dreierlei Begrifflichkeiten: Handlung, Orientierung und Lernen.
Lernen besteht nach der kognitiven Lerntheorie in informationsverarbeitenden Aktivitäten. Dabei muss der Lernende ein Gleichgewicht zwischen der Verarbeitung neuer Erlebnisse nach den Mustern der bisherigen Erfahrungen und dem Aufbau neuer Erfahrungsmuster in neuen Situationen finden.1
Spricht man von Lernen, das sich an Handlungen orientiert, ist der Begriff „handlungsorientiertes Lernen“ leichter zu fassen und zu beschreiben.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation der Autorin, langweiligen Unterricht zu vermeiden, und formuliert die zentrale Fragestellung bezüglich der Übertragbarkeit statisch-konstruktiver Erkenntnisse durch handlungsorientiertes Lernen.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Definitionen, Begründungen (anthropologisch, psychologisch, etc.) und Merkmale handlungsorientierten Lernens sowie eine Einführung in das Thema „Bauen“.
3 Darstellung der Unterrichtseinheit: Hier werden die Lernausgangslage der Klasse, die Ziele, didaktische Überlegungen zur Auswahl der Inhalte und Methoden sowie die Struktur der geplanten Stunden detailliert dargelegt.
4 Durchführung der Unterrichtseinheit: Dieser Teil fokussiert sich auf die detaillierte Planung, Analyse und Reflexion zweier beispielhafter Unterrichtsstunden, die die Umsetzung des handlungsorientierten Konzepts veranschaulichen.
5 Reflexion über die gesamte Unterrichtseinheit: Die Autorin zieht ein Fazit zur Auswahl der Materialien, zum Arbeitsverhalten der Schüler, zur Beantwortung der Forschungsfragen und zum eigenen Lernzuwachs.
Handlungsorientiertes Lernen, Sachunterricht, technisches Lernen, Bauen, Statik, Konstruktion, Grundschule, Lerngruppe, Handlungsprodukt, Differenzierung, Problemlösen, Selbstständigkeit, Kooperation, Vermittlungshilfen, Unterrichtsreflexion.
Die Arbeit behandelt die Umsetzung und Wirksamkeit von handlungsorientiertem Lernen im Sachunterricht am praktischen Beispiel der technischen Einheit „Bauen“ in einer zweiten Klasse.
Die Arbeit verknüpft theoretische Konzepte handlungsorientierten Lernens mit technischen Lerninhalten, insbesondere dem Bauen von Mauern, Toren und verschiedenen Brückentypen.
Ziel ist es zu zeigen, dass Kinder durch handlungsorientiertes Lernen statisch-konstruktive Prinzipien selbstständig erarbeiten, verinnerlichen und auf neue Bauwerke übertragen können.
Die Autorin nutzt eine handlungsorientierte Unterrichtsplanung, deren Erfolg durch Bedingungsanalysen, didaktische Reflexionen und die Beobachtung des Lernzuwachses in der Praxis evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Planung und didaktische Begründung der Unterrichtseinheit sowie die konkrete Darstellung und Analyse zweier ausgewählter Unterrichtsstunden.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie handlungsorientiertes Lernen, technisches Lernen, Konstruktion, Problemlösen und die Förderung der Selbstständigkeit im Sachunterricht.
Die Geschichte um die „Orkis“ dient als Motivation und bietet einen zweckgerichteten Rahmen, der die Kinder als aktive Helfer agieren lässt, um Defizite fehlender realer Verwendungszwecke auszugleichen.
Sie dient als Differenzierungsform, die den Schülern bei Schwierigkeiten durch Visualisierungen von Ausschnitten der Konstruktion hilft, ohne den gesamten Bauprozess vorzugeben, wodurch die Selbstständigkeit erhalten bleibt.
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