Diplomarbeit, 2007
101 Seiten, Note: gut
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, ob eine modernisierte Geldordnung notwendig ist. Sie analysiert kritisch die gegenwärtige Geldordnung und untersucht verschiedene alternative Modelle, wie das Vollgeldkonzept, die wettbewerbliche Geldordnung und die Freiwirtschaftslehre.
Die Einleitung stellt die Problemstellung dar und erläutert die Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit. Das zweite Kapitel behandelt einführende Aspekte und Annahmen zur Geldordnung, Geldtheorie und Geldpolitik. Das dritte Kapitel beleuchtet die Probleme der bestehenden Geldordnung und Geldpolitik, insbesondere das Zinsniveau, die Geldschöpfung und die Unabhängigkeit der Zentralbank. Das vierte Kapitel widmet sich verschiedenen Modellen zur Umgestaltung der Geldordnung, darunter das Vollgeldkonzept nach Huber, die wettbewerbliche Geldordnung und die Freiwirtschaftslehre. Das fünfte Kapitel präsentiert eine kritische Bewertung der vorgestellten Ansätze und diskutiert die Frage des Geldwettbewerbs versus Geldmonopols.
Geldordnung, Geldtheorie, Geldpolitik, Zinsniveau, Geldschöpfung, Vollgeldkonzept, Wettbewerbliche Geldordnung, Freiwirtschaftslehre, Stabilität, Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Vermögensverteilung, Finanzkrisen.
Das Vollgeldkonzept sieht vor, dass nur noch die Zentralbank Geld schöpfen darf (auch Giralgeld). Geschäftsbanken könnten dann kein Geld mehr durch Kreditvergabe „aus dem Nichts“ erzeugen, was Finanzkrisen verhindern soll.
Ein hohes Zinsniveau kann dazu führen, dass Vermögen von der arbeitenden Bevölkerung zu den Besitzern von Geldkapital umverteilt wird, was das Auseinanderdriften von Arm und Reich verstärken kann.
Geschäftsbanken schaffen Giralgeld, indem sie Kredite vergeben. Dieses Geld existiert nur als Buchungsposten und ist kein gesetzliches Zahlungsmittel der Zentralbank, was Risiken für die Finanzstabilität birgt.
Die Freiwirtschaftslehre (nach Silvio Gesell) schlägt u.a. „Fließendes Geld“ vor, das durch eine Haltegebühr an Wert verliert, um den Geldumlauf zu erzwingen und die Zinslast zu senken.
Es besteht oft ein Zielkonflikt (Trade-off) zwischen Preisstabilität und anderen wirtschaftlichen Zielen wie Vollbeschäftigung. Die Unabhängigkeit soll die Geldpolitik vor kurzfristigen politischen Interessen schützen.
Die Arbeit untersucht die These, dass durch niedrigere Zinsen und eine stabilere Geldmenge Investitionen gefördert und somit die Beschäftigung nachhaltig gesichert werden könnten.
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