Examensarbeit, 2007
72 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
0. Vorwort
I. Einleitung
II. Theoretischer Teil
1. Voraussetzungen des Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule
2. Lernstrategien allgemein
3. Lernstrategien im Fremdsprachenunterricht der Grundschule
4. Lernstrategien in Lehrwerken
4.1 Präsentation der Lehrwerke
4.2 Eingesetzte Lernstrategien in den Lehrwerken
5. Lernstrategien in der Praxis des Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule
III. Praktischer Teil
0. Vorwort
1. Bedingungsfeld
1.1 Situation der Schule
1.2 Situation der Klasse
1.3 Bemerkungen zu einzelnen Schülern
2. Sachanalyse
3. Didaktische Analyse
3.1 Fachdidaktische Diskussion
3.2 Stellung des Themas im Lehrplan
3.3 Relevanz des Themas für die Schüler
3.4 Lernvoraussetzungen bezüglich der Lehraufgabe
3.5 Mögliche Lernschwierigkeiten
3.6 Überblick über die Unterrichtseinheit
4. Methodische Analyse
4.1 Spracheinsatz
4.2 Allgemeine Hinweise zur Methodik
4.3 Medien/ Materialien
4.4 Differenzierungsmaßnahmen
4.5 Darstellung von Einzelstunden
4.5.1 Struktur der 1. Unterrichtsstunde
4.5.1.1 Lernziele der 1. Unterrichtsstunde
4.5.1.2 Darstellung der 1. Unterrichtsstunde
4.5.1.3 Reflexion
4.5.2 Struktur der 4. Unterrichtsstunde
4.5.2.1 Lernziele der 4. Unterrichtsstunde
4.5.2.2 Darstellung der 4. Unterrichtsstunde
4.5.2.3 Reflexion
4.5.3 Struktur der 5. Unterrichtsstunde
4.5.3.1 Lernziele der 5. Unterrichtsstunde
4.5.3.2 Darstellung der 5. Unterrichtsstunde
4.5.3.3 Reflexion
4.5.4 Struktur der 8. Unterrichtsstunde
4.5.4.1 Lernziele der 8. Unterrichtsstunde
4.5.4.2 Darstellung der 8. Unterrichtsstunde
4.5.4.3 Reflexion
IV. Zusammenfassung
V. Schluss
Die Arbeit untersucht, wie Lernstrategien im Fremdsprachenunterricht der Primarstufe effektiv eingesetzt werden können, um Grundschüler zu selbstständigem Lernen zu befähigen und sie auf die Anforderungen der Sekundarstufe 1 vorzubereiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Strategien für den Primarbereich geeignet sind, wie diese durch Lehrwerke vermittelt werden und wie deren Umsetzung im Unterricht praxisnah gestaltet werden kann.
Lernstrategien allgemein
Zunächst möchte ich gerne der Frage nachgehen, wozu man überhaupt Lernstrategien braucht. Dabei verweise ich auf Horst Raabe, der in einem Artikel „Lernstrategien (nicht nur) im Französischunterricht“ die Autoren Rampillon und Klippert zitiert, die davon ausgehen, dass „der Erwerb fachübergreifender Lernstrategien und Methoden zweifelsohne die Selbständigkeit und Mündigkeit der Schüler fördert. Diese Lernstrategien und Methoden stützen auch ein lebenslanges Lernen, helfen beim Abbau von Leistungsschwäche. Zusätzlich steigern sie die Motivation und das Selbstvertrauen der Schüler, was letztendlich dazu führt, dass der Lerner effektiver, mehr und schneller lernt“ (vgl. Horst Raabe).
„Bereits die griechischen Philosophen Diogenes und Plato machten sich Gedanken über Formen und Lokalisierungen des Gedächtnisses. Dennoch formierte sich die Gedächtnisforschung erst im 20. Jahrhundert. Erst als kognitive Strukturen und Prozesse in den Mittelpunkt des Interesses rückten, wurde die wissenschaftliche Forschung im Zusammenhang mit Lernstrategien wichtig. Man erkannte nämlich, dass Lernvorgänge von außen beeinflussbar sind und man ging der Frage nach, welche Umstände das Lernen begünstigen“ (vgl. Gläser- Zikuda).
Heute gibt es in der wissenschaftlichen und fachdidaktischen Literatur eine Vielzahl von Definitionen bezüglich des Begriffes „Lernstrategien“. Dies ist auf die unterschiedlichen theoretischen Denkrichtungen der Autoren zurückzuführen.
Nachstehend werde ich zuerst einige Definitionen zum Begriff „Strategie“ nennen:
• „La stratégie est fondamentalement liée à l’idée d’action, cette action poursuit un but et elle constitue des moyens, organisés méthodiquement, adaptés à la finalité“ (Vergon 2000, S.98).
• „Strategien sind kognitive Operationen, die der Lerner mit bestimmten Zielen und Intentionen bewusst oder auch unbewusst auswählt und anwendet“ (Edmondson/ House 1993, S.219).
Diese beiden Definitionen des Begriffs „Strategie“ stehen im Zusammenhang mit Lernprozessen, so dass man hier auch von Lernstrategien reden könnte. Nun zeige ich, wie weit der Begriff Lernstrategie gefasst werden kann und welche möglichen Einteilungen es gibt.
II. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die fachlichen Voraussetzungen für den frühen Fremdsprachenunterricht und definiert verschiedene Lernstrategien wie Gedächtnis-, Sprachverarbeitungs- und soziale Strategien, die in Lehrwerken analysiert werden.
III. Praktischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die konkrete Umsetzung einer Unterrichtseinheit zum Thema Lernstrategien, beginnend mit der Analyse des Bedingungsfeldes bis hin zur methodischen Aufbereitung und Reflexion einzelner Unterrichtsstunden.
IV. Zusammenfassung: Hier werden die Ergebnisse der Lehrwerkanalyse und die Erfahrungen aus der unterrichtspraktischen Erprobung synthetisiert, um Schlussfolgerungen für eine effektive Strategievermittlung zu ziehen.
V. Schluss: Der letzte Teil reflektiert den Nutzen von Lernstrategien für den lebenslangen Lernprozess und gibt eine Empfehlung für die frühzeitige, jedoch unbewusste Integration dieser Strategien in den Unterricht.
Lernstrategien, Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Französischunterricht, Lernerautonomie, Gedächtnisstrategien, Sprachverarbeitungsstrategien, Soziale Lernstrategien, Lehrwerkanalyse, Handlungsorientierung, Spielerisches Lernen, Interkulturelles Lernen, Unterrichtseinheit, Didaktik, Methodik.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Anwendung von Lernstrategien im Fremdsprachenunterricht der Grundschule, um Schülern das Erlernen einer Fremdsprache zu erleichtern und sie zu selbstständigen Lernern zu erziehen.
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung von Lernstrategien, die Analyse ihrer Präsenz in ausgewählten Französisch-Lehrwerken sowie die praktische Umsetzung und Reflexion der Strategievermittlung in der Grundschulklasse 4.2.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lernstrategien effektiv in den Unterricht integriert werden können, damit Schüler diese unbewusst anwenden und so ihre Kommunikationsfähigkeit sowie ihre Lernkompetenz nachhaltig verbessern.
Der Autor kombiniert eine fachdidaktische Literaturanalyse zur Bestimmung der verschiedenen Lernstrategien mit einer qualitativen Lehrwerkanalyse und einer unterrichtspraktischen Erprobung (Handlungssituationen).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Sachanalyse der verschiedenen Lernstrategie-Typen und einen umfangreichen praktischen Teil, in dem konkrete Unterrichtsphasen und Strategien für die Altersstufe der vierten Grundschulklasse dargestellt werden.
Lernstrategien, Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Lernerautonomie und Didaktik sind die zentralen Begriffe, die den roten Faden der Arbeit durchziehen.
Während "Toi et moi" und "La petite pierre" als gut strukturiert für die Strategievermittlung beurteilt werden, schneidet "Rénette" schlechter ab, da es eher eine Ansammlung von Materialien ohne ausreichende Hilfestellungen zur Strategieanwendung bietet.
Der Autor argumentiert, dass eine explizite Reflektion über die Sprache die Kommunikation hemmen kann. Stattdessen sollten die Strategien unbewusst in spielerische und handlungsorientierte Unterrichtsphasen eingebettet werden, damit sie sich als automatische Verhaltensweisen festigen.
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