Diplomarbeit, 2007
88 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Integration von Erkenntnissen der Neurowissenschaften in die Schulpädagogik und untersucht insbesondere den Einfluss dieser Erkenntnisse auf die Didaktik des Handlungsorientierten Unterrichts. Ziel ist es, ein tiefergehendes Verständnis für die neurobiologischen Grundlagen des Lernens zu entwickeln und auf der Grundlage dieses Wissens die Gestaltung von Unterrichtsformen zu analysieren und zu optimieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung erläutert und den Fokus auf die Integration von Neurowissenschaften in die Schulpädagogik legt. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Neurowissenschaften, Pädagogik, Didaktik, Handlungsorientierter Unterricht und Lernen definiert.
Das dritte Kapitel widmet sich dem menschlichen Gehirn und analysiert dessen evolutionstheoretische Aspekte, Anatomie, neuronale Prozesse sowie die Zusammenhänge von Lernen, Gedächtnis und Emotionen.
Kapitel 4 behandelt die Rezeption von lernpsychologischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen in der Pädagogik. Es werden sowohl allgemeine Bemerkungen als auch psychologische Lerntheorien und die Rezeption neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in der Didaktik beleuchtet.
Kapitel 5 untersucht den Handlungsorientierten Unterricht im Lichte der Hirnforschung. Es werden die theoretische Fundierung des Unterrichtsmodells, seine Charakteristika und die Praxisrelevanz der Fallstudie im Zusammenhang mit neurobiologischen Erkenntnissen erörtert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Neurowissenschaften, Schulpädagogik, Didaktik, Handlungsorientierter Unterricht, Lernen, Gehirnforschung, kognitive Handlungspsychologie, Handlungsregulationstheorie, Fallstudie, und neurobiologische Grundlagen des Lernens.
Die Neurowissenschaften liefern Erkenntnisse über biologische Lernprozesse im Gehirn, die von der Pädagogik genutzt werden können, um Unterrichtsmethoden lernfreundlicher zu gestalten.
Ein Unterrichtskonzept, bei dem Schüler aktiv handeln und selbstständig Probleme lösen. Es basiert auf der kognitiven Handlungspsychologie und fördert ganzheitliches Lernen.
Neurobiologische Daten zeigen, dass emotional besetzte und aktive Lernerfahrungen zu stärkeren neuronalen Verknüpfungen und damit zu besserem Behalten führen.
Ein interdisziplinärer Ansatz, der versucht, Erkenntnisse der Hirnforschung (z.B. über Gedächtnis und Emotionen) direkt in didaktische Modelle für die Schule zu übersetzen.
Emotionen wirken als Filter und Verstärker für Informationen. Positive Emotionen begünstigen die Speicherung im Langzeitgedächtnis, während Stress das Lernen blockieren kann.
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