Examensarbeit, 2020
103 Seiten, Note: 1,3
Diese wissenschaftliche Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das Phänomen von Gewalt an Schulen umfassend zu beleuchten. Sie analysiert die Ursachen und Erscheinungsformen von Gewalt sowie die Möglichkeiten der Prävention im schulischen Kontext.
Die Einleitung führt in die Thematik von Gewalt an Schulen ein und beleuchtet die gesellschaftliche Wahrnehmung und Relevanz des Themas. Im zweiten Kapitel werden zentrale Begriffe wie Aggression, Gewalt, Mobbing und Gewaltkriminalität definiert und begrifflich eingeordnet. Das dritte Kapitel widmet sich theoretischen Erklärungsmodellen für Aggression und Gewalt, wobei psychologische, soziologische und integrative Ansätze analysiert werden. Kapitel vier untersucht die Verbreitung von Gewaltkriminalität bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden, einschließlich der Tatverdächtigen und Opfer von Gewalttaten. Kapitel fünf beleuchtet außerschulische Gewalt im familiären Kontext und in der Gruppe der Gleichaltrigen. In Kapitel sechs werden Formen und Ausmaß von Gewalt an Schulen im Detail betrachtet, wobei die Rolle verschiedener Akteur*innen, wie Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern, untersucht wird. Kapitel sieben befasst sich mit der Gewaltprävention an Schulen, einschließlich systemischer Ansätze, allgemeinen pädagogischen Möglichkeiten und spezifischen Präventionsprogrammen.
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Gewalt an Schulen, Aggression, Mobbing, Gewaltkriminalität, Prävention, Lerntheorien, Soziologische Theorien, Integrative Ansätze, Schulbezug, Akteur*innen, Familienkontext, Jugendkulturen, Streitschlichterprogramme, Systemische Prävention.
Die Arbeit behandelt physische und psychische Gewalt zwischen Schülern, aber auch die oft tabuisierte Gewalt von Lehrkräften gegen Schüler und umgekehrt.
Die Arbeit definiert Aggression als Grundimpuls, Gewalt als dessen physische oder psychische Ausübung und Mobbing/Bullying als systematisches, länger anhaltendes feindseliges Verhalten.
Vorgestellt werden psychologische Ansätze (z.B. Lerntheorien, Frustrations-Aggressions-Theorie), soziologische Theorien (Anomietheorie) und integrative Sozialisationsansätze.
Hierbei wird nicht nur das Individuum betrachtet, sondern die gesamte Schule als System (Klassenklima, Schulkultur), um Gewaltursachen ganzheitlich zu bekämpfen.
Die Arbeit nennt unter anderem Streitschlichterprogramme, das Programm „FAUSTLOS“ sowie das Konstanzer Trainingsmodell.
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